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AKTUELLE MELDUNGEN2026-07-10 12:10 Humanisten erkennen Staatspropaganda!Schwarzbuch StaatsfunkWie es in Deutschland gelingt, das Verhalten der Masse durch Propaganda zu steuernVera Lengsfeld
Immer mehr Menschen wird mittlerweile klar, dass die Presse, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Sender, eine erhebliche Mitschuld an den gegenwärtigen Verhältnissen hat, in denen man nicht mehr sicher sein kann, was wahre Begebenheit und was Propaganda ist.Am letzten Wochenende fand in Erfurt am Rand einer „friedlichen“, aber gegen die Verfassung gerichteten Demonstration, indem man die AfD daran hindern wollte, ihre von der Verfassung vorgeschriebenen Pflichten zu erfüllen, eine Hetzjagd auf Journalisten statt. Im ZDF wurde die Demo als „Fest der Demokratie“ gefeiert und das Eintreten auf am Boden liegende Menschen ausgeblendet. Ähnliche groteske Verzerrungen der Wirklichkeit finden seit Jahren statt, weil die Presse, die entweder durch Zwangsgebühren finanziert oder mit Steuergeldern alimentiert wird, ihren demokratischen Auftrag, den Regierenden auf die Finger zu schauen und Kontrolle über politische Entscheidungen auszuüben, stillschweigend an den Nagel gehängt hat. Sie ist zur inoffiziellen Regierungssprecherin verkommen. Josef Kraus und Walter Krämer haben in ihrem Buch dafür alle nur wünschenswerten Belege zusammengetragen. Die Beweislast ist erdrückend. Seit Jahren wird gelogen, Propaganda produziert, belehrt und hinters Licht geführt. Werden die Staatsfunker beim Lügen erwischt – und das ist immer häufiger der Fall –, werden halbherzig Fehler eingeräumt und Korrekturen im versteckten Kleingedruckten veröffentlicht. Konsequenzen bleiben aus, selbst wenn faustdicke Lügen, wie die Legende von der angeblichen rechtsextremen Wannsee-Konferenz im Dezember 2023, von Gerichten als solche erklärt werden. Im Gegenteil. Die Lüge wird zu einem Kapitel in Wikipedia. Information und Meinung klar zu trennen Die Propaganda-Lügen liegen inzwischen wie Mehltau über dem Land und ersticken still und effizient die Voraussetzungen für eine freie, demokratische Debatte. Die Staatsfunker leben von ihrem früheren Ruf als unparteiische Berichterstatter. Nach dem Ende der Nazi-Diktatur lehrten die Alliierten die deutschen Journalisten, Information und Meinung klar zu trennen. Die Masse durfte aber unter neuem Vorzeichen weitermachen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Der – laut Wikipedia – SS-Mann und Kriegspropagandist Henry Nannen gründete in der Bundesrepublik u. a. eine renommierte Schreibschule für Journalisten und das Magazin stern, das bei der öffentlichen Meinungsmache eine große Rolle spielt. Die Staatssicherheit der zweiten deutschen Diktatur saß in den Redaktionsstuben aller wichtigen Medienanstalten der alten Bundesrepublik und im Bundestag sowie in anderen Parlamenten. Der Schlüssel zur Aufklärung liegt in den Kellern unserer Archive, wird von der Politik aber unter festem Verschluss gehalten. Während des Kalten Krieges erfüllten die Medien ihre neu erlernte Rolle noch. Zum Beispiel wurde die Rolle von Nannen vom NDR recherchiert und veröffentlicht. Nannen ist nur einer der maßgeblich prägenden Intellektuellen der alten Bundesrepublik mit Nazivergangenheit. In der DDR war das übrigens ähnlich. Als junge wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften der DDR lernte ich Prof. Hermann Klenner kennen, Kritiker der bürgerlichen Philosophie. In jungen Jahren war Klenner Ortsgruppenführer der NSDAP Breslau, später IM der Staatssicherheit und im Alter bis 2022 im Ältestenrat der SED-Linken, was nie zu kritischen Fragen an die SED-Linke führte. Ich habe diese Beispiele erwähnt, um zu zeigen, was wir endlich aufzuklären haben, wenn wir wissen wollen, warum die Reeducation der Medien in Deutschland nicht zu einer dauerhaften demokratischen Haltung geführt hat. Das trifft übrigens auch auf andere demokratische Institutionen zu. In der DDR emigrierten die Insassen jeden Abend per Fernsehen in den Westen und ließen sich scheinbar objektiv informieren. In den 90er Jahren konnte ich mir kein Frühstück ohne Morgenzeitung und keinen Abend ohne Tagesschau vorstellen. Ihre Legende als objektive, unvoreingenommene Berichterstatter schützt die Staatsmedien bis heute. Mittlerweile üben diese Medien ihre Propaganda immer unverhohlener aus. Mit Beginn der Corona-Krise, die laut dem damaligen Prince Charles die „goldene Gelegenheit“ sein sollte, die ganze Welt grundstürzend zu transformieren, begann die Aktion, die Sprache zu gendern. Inzwischen ist der Wahn so weit, dass man, ohne mit der Wimper zu zucken, von toten Radfahrenden, Leichen der Protestierenden, Bewohnenden von Barockdörfern und sogar von Krankenschwesterinnen spricht. Was vor zwanzig Jahren noch als Anzeichen von Geistesverwirrung gesehen wurde, in zwanzig Jahren vielleicht wieder, ist heute Realität. Im Buch von Kraus und Krämer findet man jede Menge Gründe dafür, sich endlich gegen die permanente Indoktrination zu wehren. Josef Kraus, Walter Krämer: Schwarzbuch Staatsfunk – Desinformation statt Information, LMV 2026 [Kleinere redaktionelle Korrekturen. Red.] Mit freundlicher Genehmigung von Vera Lengsfeld übernommen aus Vera Lengsfeld. Artikel als PDF-File | Kommentare Zum Anfang2026-07-09 16:50 Humanisten befürchten das Schlimmste!Sieben Tage vor dem Atomschlag: Vorkehrungen gegen das ganz große ChaosAuf der Spur des WahnsinnsMeinrad Müller
Die Spatzen der internationalen Presse pfeifen es von den Dächern. Ein klitzekleines Atombömbchen, oder deren zwei sollen in Bälde auf die beste Bundeshauptstadt, die Deutschland je hatte, hernieder regnen. Zudem auch noch zu einem behördlich nicht genehmigten Zeitpunkt.Mülltrennung bis zur Kernschmelze Besonders darauf achten sollten wir, dass unsere Wohnungen in ordentlichem Zustand hinterlassen werden. Es ist absolute Bürgerpflicht, sämtliche Papierkörbe und Mülleimer in den Wohnräumen vorab restlos zu leeren. Auch die Tonnen vor dem Haus müssen akkurat vorsortiert sein. Es wäre grob unverantwortlich, wenn im Zuge der Hitzedruckwelle organischer Abfall mit Altpapier vermischt wird. Das muss sauber getrennt bleiben, Hitzesturm hin oder her. Knöllchenfrei in den Untergang Des Weiteren müssen alle Autos auf der Straße absolut ordentlich geparkt sein. Wenn die Druckwelle durch die Straßen fegt, sorgt das ohnehin für erhebliche Luftverwirbelungen. E-Autos müssen total entladen werden, um dem Lithium keinen Anlass für eine unplanmäßige Entzündung zu geben. Querstehende Fahrzeuge oder Autos in der zweiten Reihe würden den kinetischen Energieströmen nur unnötig im Weg stehen und ein noch unschöneres Straßenbild abgeben. Achten Sie darauf, den Mindestabstand zu Kreuzungen einzuhalten. Ordnung in Behördendingen muss sein In diesem Zusammenhang wird dringend darum gebeten, etwaige liegengebliebene Anträge an Krankenkassen und Behörden tunlichst noch rechtzeitig abzusenden. Zudem sollten entsprechende Verfügungen über die Verwendung der heimischen Girokonten rechtzeitig bei der Sparkasse hinterlegt werden, damit der weit entfernte Enkel auf diese Bestände noch zugreifen kann. Vereinbarung mit der örtlichen Friedhofsverwaltung Dies ist ebenfalls sinnvoll, weil im Falle eines Nuklearschlags die bisherigen Flächen für Gräber kaum ausreichen werden. Und man möchte ja nicht haben, dass man auf neu angelegten Friedhöfen fünf Kilometer außerhalb des bisherigen Stadtviertels beerdigt wird, d. h. der Rest, der von uns noch übrig blieb. Schließlich will man ja dort begraben werden, wo man die Entscheidungen der Regierung mitgetragen hat. Rollos runter gegen den Splitterflug Die Rollläden an den Fenstern sollten tunlichst komplett nach unten gebracht werden. Das dient nicht dem Sichtschutz, sondern ist reine Vorsorge, damit nicht noch mehr Glassplitter als nötig durch die Gegend fliegen. Wenn die thermische Strahlung die Scheiben pulverisiert, fangen die herabgelassenen Lamellen den gröbsten Dreck ab. Das spart hinterher beim Aufräumen wertvolle Zeit. Evakuierung von Haustier und Raubtier Haustiere sollte man vorab schon mal aufs Land schicken, idealerweise in Tierheime, die mindestens 200 Kilometer weit von Berlin entfernt liegen. Sicher ist sicher. Das gilt erst recht für die Berliner Prominenz im Zoo und im Tierpark: Die Direktionen sollten frühzeitig ihre Elefanten, Tiger und Krokodile in weiter entfernte Tierparks umsiedeln. Man muss sich das mal vorstellen: Wenn die Zäune erst brechen und dann verstrahlte Tiger oder traumatisierte Elefanten den verbliebenen Berufsverkehr auf dem Kurfürstendamm blockieren, wäre das Chaos perfekt. Und ein Krokodil im Flüsschen Spree würde die Bergungsarbeiten nur unnötig verkomplizieren. Ein dringender Rat an den Hofkanzler Wer mit diesem ganzen Wahnsinn allerdings überhaupt nicht einverstanden ist, der könnte unserem Hof- und Bundeskanzler eigentlich mal einen gepfefferten Brief schreiben. Inhalt: Er möge doch bitte aufhören, ständig noch mehr zündbares Material an die ohnehin schon lichterloh brennende Lunte in der Ukraine zu legen. Denn machen wir uns nichts vor: Wenn der russische Bär am Ende auch nur einmal kurz rülpst, pustet er Deutschland komplett von der Landkarte. Da hilft uns dann auch kein Keller mehr. Gehen wir dem Ende also mit erhobenem Haupt und perfekt sortierten Pfandflaschen entgegen. Wenn die Welt schon untergeht, dann wenigstens sauber, ordentlich und nach deutscher Vorschrift. [Kleinere redaktionelle Korrekturen. Red.] Meinrad Müller, Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für Blogs in Deutschland. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Artikel als PDF-File | Kommentare Zum Anfang2026-07-08 17:20 Humanisten sind gründlich!Kein Artenschutz für WendehälseKritische Reflexion zu Ulf Poschardts Begriff „Bückbürgertum“Felix Menzel
Ulf Poschardt ist ein Opportunist. Der ehemalige Herausgeber und nun „freieste Mitarbeiter“ der WELT ist sogar ein ganz besonders großer Opportunist. Im Gegensatz zu den normalen Opportunisten, die bis zum bitteren Ende die alten Befehle ausführen, spielt sich Poschardt als Seismograph der neuen Zeit auf. Doch ehe wir jetzt gleich wieder die Transparente mit der Aufschrift „Kein Artenschutz für Wendehälse“ herausholen, wollen wir uns anhören, was abgehobene Opportunisten wie Poschardt über die stinknormalen Opportunisten in den Behörden, Schulen und Schreibstuben der Republik zu sagen haben.Poschardt hat ein Buch über das „Bückbürgertum“ geschrieben. Der Begriff ist gut. Die Bückbürger der Bundesrepublik haben jeden Kulturkampf vermieden. Sie haben es sich biedermeierlich eingerichtet. Ihr Wohlstand bedeutet: Eigenheim, ein Kind, ein Hund, aber zwei Autos und regelmäßig eine Kreuzfahrt trotz ökologischer Bedenken, die im ebenso angepaßt lebenden Freundeskreis bei einem Glas Rotwein geäußert werden. Diese Bückbürger haben dem Nachkriegsdeutschland Frieden gebracht, aber auch Lähmung, führt Poschardt korrekt über die „skeptische Generation“ (Helmut Schelsky) aus, die sich schließlich bei der erstbesten Gelegenheit überrollen ließ. Als mit den 68ern linke Fanatiker – Poschardt nennt sie „Shitbürger“ – kamen, ergaben sich die Bückbürger in vorauseilendem Gehorsam. Vor die Wahl zwischen Heimatfilm und avantgardistischem „radical chic“ gestellt, hätte ein selbstbewußtes Bürgertum begreifen müssen, daß es selbst etwas liefern muß – also eine zeitgemäße deutsche oder europäische Kultur, die nicht auf Zerstörung hinausläuft. Die Bückbürger hingegen – auch hier ist Poschardt zuzustimmen –, entschieden sich für „des Kaisers neue Kleider“. Die Liste der metapolitischen Niederlagen der Liberalen und Pseudokonservativen seitdem ist lang. Die ausgerufene geistig-moralische Wende blieb natürlich aus. Und dann kamen irgendwann Angela Merkel und Friedrich Merz, die dem ganzen Versagen die Krone aufsetzten. „Merkel, die den Verrat an den eigenen weltanschaulichen Fundamenten willentlich vollzog, und Merz, der denselben Verrat aus Schwäche beging – aus mangelnder Befähigung, die Verantwortung eines Kanzlers zu tragen“, betont Poschardt. Indes überschätzte das Bückbürgertum „die Stabilität der Volkswirtschaft und unterschätzte die Dynamik sowie den Innovationsdruck der globalisierten Märkte“. Da Kreativität zu den knappsten Ressourcen dieser Mittelschicht zählt, falle ihr nun nur noch „more of the same“ ein. Statt nach einem neuen Weg Ausschau zu halten, geht es also immer weiter rein in die Sackgasse des wirtschaftlichen Niedergangs. Das ist leider noch nicht alles. „Bückmigranten“ nutzen die Furcht der Deutschen, als intolerante Rassisten und Nazis abgestempelt zu werden, gnadenlos aus. Erst lernen sie die „Sprache der Moral“, dann übernehmen sie die Macht, prognostiziert Poschardt. „Denn wo Selbsthass herrscht, ist Herrschaft leicht.“ Entscheidend dabei sei jedoch nicht die „moralische Rhetorik“, sondern die demographische Entwicklung. „Das Stadtbild, das Kanzler Merz noch zu verteidigen suchte, wird sich ändern – nicht durch Debatten, sondern durch Geburten.“ Was folgt nun daraus? Poschardt hat dazu nur einen Satz am Ende seiner fast 350 Seiten zu bieten: „Freie Bürger“ müßten den Kampf „gegen einen autoritären Staat“ aufnehmen. Bitte was? Woher soll dieser Mut kommen? Der Soziologe Wolfgang Sofsky war da schon vor 20 Jahren einen gewaltigen Schritt weiter. In der postmodernen Informationsgesellschaft bilden sich zwar alle ein, die richtigen Fakten per Mausklick zu finden. Die selbstverschuldete Unmündigkeit ist allerdings kein Wissensdefizit. Sie ist eine Charakterfrage. Deshalb zeigt sich Sofsky pessimistisch: „Demokratien können die Feigheit unmöglich eindämmen. Sie begünstigen die Anpassung an die Mehrheit. Diejenige politische Fraktion hat auf Dauer Erfolg, die dem Volke nach dem Munde redet. Zwar ersparen Demokratien große Heldentaten des Widerstands. Aber die Herrschaft der Mehrzahl fördert Passivität und Kleinmut. Die Risiken des Streits sind nur Sache weniger. Unpopuläre Argumente kosten Geld, Karriere und Ansehen. Zwar reklamiert jeder für sich Originalität und Verlässlichkeit. Doch wenn es zur Entscheidung kommt, flüchtet die Mehrheit in den Hort umfassender Allianzen, in die Gemeinschaft der Demokraten, der Rechtgläubigen und Wohlgesonnenen, in die große Koalition aller Mutlosen, die, anstatt die Übel an der Wurzel zu packen, gemeinsam die bängliche Litanei anstimmen vom Niedergang der Tugend.“ Feigheit und Fanatismus sind zwei Seiten einer Medaille. Beide Eigenschaften beruhen auf dem Herdentrieb. Sich mit der Massenpsychologie von Gustave Le Bon oder José Ortega y Gasset zu befassen, hat Ulf Poschardt indes unterlassen. Daß sich der Mensch in Großgruppen anders verhält als in Kleingruppen oder vereinzelt als Individuum, wollen Liberale bis heute nicht begreifen. Man kann sich der Feigheit jedoch auch rational nähern: Sie ist eine Form der Risikominimierung. Sobald die Wahrscheinlichkeit höher ist, einen Kampf zu verlieren als ihn zu gewinnen, ist Flucht die beste Option. Das hat weitreichende Konsequenzen: Eine Erstarrung der auf Innovationen angewiesenen Wirtschaft läßt sich nur vermeiden, wenn sich Menschen dazu motivieren lassen, kalkulierbare Risiken einzugehen. Sie müssen dazu ihre eigene Natur überwinden und ihr „angstmotiviertes Bedürfnis nach Sicherheit“ zurückstellen, wie es der Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt ausgedrückt hat. Die propagandistischen Erfolge des roten, braunen und grünen Sozialismus haben genau hier ihre tiefere, emotionale Ursache. Der Appell an Sicherheit ist und bleibt ein politisches Erfolgsrezept in jeder Lage. Wie die FDP in ihren Regierungszeiten zur Genüge unter Beweis gestellt hat, scheitern liberale Reformen wie Steuersenkungen aber nicht nur an diesem Hang des Wahlvolkes zur Sicherheit. Gerade die Liberalen selbst neigen zur rational nachvollziehbaren Feigheit der Risiko-Minimierung. Im konkreten Fall kann man sich das eigene Zurückweichen immer als Vernunft schönreden, um zum Beispiel den Koalitionsfrieden zu wahren. Der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) sprach deshalb davon, daß Systeme, „in denen die einzige formale Qualifikation auch für höchste Ämter darin besteht, mehrheitsfähig zu sein, (…) eine eingebaute Tendenz zur Mittelmäßigkeit“ haben. Selbst in verhältnismäßig kleinen Gruppen sollte man sich keiner Illusionen hingeben. „Altruismus verursacht Kosten, und die müssen sich lohnen“, so Eibl-Eibesfeldt. In der Regel sei nur bei „nahen Verwandten“ eine positive Kosten-Nutzen-Rechnung zu erwarten. Das heißt: Staatsdiener und das gesamte Bückbürgertum dürften weder aus Eigennutz noch aufgrund eines womöglich entstehenden patriotischen Gemeinschaftsgefühls in die Gänge kommen. Sollte Poschardt glauben, der Bückbürger ließe sich zum „Fightbürger“ umschulen oder weiterbilden lassen, so würde er genauso wie alle Sozialisten vom „Neuen Menschen“ träumen. Echte Konservative hingegen haben ein realistisches Menschenbild. Der Mensch ist nun einmal, ob wir das wollen oder nicht, aus „krummem Holze“ (Immanuel Kant) gemacht. Die Mehrheit besteht folglich immer aus Ja-Sagern, Feiglingen, Opportunisten und Wendehälsen. Das ist nicht abwertend, sondern rein beschreibend gemeint. Diese Tatsache hat sogar viele positive Seiten: Jede Gesellschaft braucht den natürlichen Opportunismus der Mitläufer und ihren unerschütterlichen Fleiß, damit Schulen, Großunternehmen und Behörden auch nach einem Regierungswechsel oder einem Kippen der kulturellen Hegemonie reibungslos weiter funktionieren. Die Anpassung der Masse an die neuen Verhältnisse gibt unserer Gesellschaft die nötige Grundstabilität, um die Elite austauschen zu können. Wie sollte eine aufstrebende politische Bewegung also mit Opportunisten und Wendehälsen umgehen? In einem Wort: gelassen! Etwas ausführlicher: Gelassen, milde und selbstbewußt. Milde gegenüber jenen, die beim alten System einfach nur mitgemacht haben, ist ein notwendiger Teil der Realpolitik. Die im besten Fall gut ausgebildete Gegen-Elite wird nicht ausreichen, um einen Staat allein zu führen. Das ist freilich Zukunftsmusik. Eine Gefahr besteht dann nämlich doch: Aufstrebende politische Bewegungen sollten die Opportunisten und Wendehälse des alten Systems niemals zu früh integrieren, sie niemals direkt auf die Kommandobrücke befördern, nur weil sie Herrschaftswissen besitzen, und ihnen niemals Beifall für verspätete Einsichten spenden. [Kleinere redaktionelle Korrekturen. Red.] Felix Menzel, geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz), studiert Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg. 2004 gründete er mit Mitschülern die Jugendzeitschrift Blaue Narzisse. Seitdem ist er freier Journalist. Zuerst veröffentlicht in Blaue Narzisse, mit freundlicher Genehmigung von Felix Menzel übernommen. Artikel als PDF-File | Kommentare Zum Anfang2026-07-03 13:30 Humanisten für Friedensdiplomatie!Der Weltkrieg kommtWenn man der Russophobie und Kriegslüsternheit frönt und Friedensdiplomatie verweigertRoger Köppel
Ich mache mir grosse Sorgen. Wenn es so weitergeht, gibt es einen Weltkrieg in Europa zwischen der Nato und Russland. Hauptkampfzone wird die Bundesrepublik sein. Wie steht es um die Überlebensinstinkte der Deutschen? Und der Schweizer?Ich mache mir große Sorgen. Wenn sich nichts ändert, wird es in Europa einen Weltkrieg geben. Die Situation ist brandgefährlich. Nie seit 1945 stand die Welt, stand vor allem Europa, einem Weltkrieg näher als heute, als jetzt. Ich rede nicht vom Nahostkonflikt. Der Iran-Krieg, die ewigen Auseinandersetzungen zwischen Juden und Arabern, Muslimen ist uralt, biblischen Ursprungs, schlimm, verheerend, weltwirtschaftlich spürbar, aber letztlich beschränkt auf die Region. Unversöhnliche Fronten Ganz anders stellt sich die Lage in der Ukraine dar. Hier braut sich zusammen, spitzt sich eine Auseinandersetzung zu, die im Begriff ist, sich zum Weltkrieg auszuwachsen. Die Fronten sind verhärtet wie Beton. Ist der Zug schon abgefahren? Der Westen, Europa, Merz und Co. sind dem Konflikt nicht gewachsen, den sie sich aufgeladen haben. Das grosse Problem ist, dass die Europäer seit Jahren mit den Russen nicht mehr reden. Sie befinden sich auf einem Blindflug ihrer Wahl. Die Europäer, angeführt, angetrieben von der deutschen Regierung mit Kanzler Merz, sind der felsenfesten, unumstößlichen Auffassung, dass sie auf der richtigen Seite der Geschichte stehen. Sie wollen Russland besiegen, um jeden Preis. Für sie ist Putin das Böse schlechthin. Er verkörpert alles, was die Europäer nicht sein wollen. Besonders die deutsche Führung sieht in Putin einen geradezu identitätsstiftenden Feind: Ich bin gegen Putin, also bin ich ein guter Deutscher. Siegesfantasien Kanzler Merz hat soeben die „unerschütterliche“ Unterstützung der Ukraine zur Staatsräson erklärt: „Russland wird diesen Krieg nicht gewinnen.“ Man sieht Selenskyj auf der Siegerstraße. Mit jedem Drohnenschlag rücke der eigene Siegfrieden näher. Deshalb unterstützen die Europäer Selenskyjs Eskalation. Verflogen sind alle Bedenken, Zweifel und Beschränkungen. Längst wird der Krieg tief im russischen Gelände ausgetragen. Man glaubt sich immun, unverwundbar. Die Europäer haben die Sicht einiger US-Generäle übernommen. Aus dem sicheren Abstand ihres Ozeans flüstern die Amerikaner den Europäern ein, Putin sei am Ende, das Regime stehe vor dem Sturz, endlich könne man den Störenfried beseitigen. Ich fürchte, die Europäer lehnen sich auch deshalb so weit aus dem Fenster hinaus, weil sie meinen, Putin werde niemals eine Eskalation, eine Ausweitung des Kriegs auf die Ukraine-Unterstützer wagen, weil der EU im Ernstfall die Amerikaner helfen würden. Amerika nicht mehr stark genug Nach meiner Beurteilung unterliegen die Europäer einer Fehleinschätzung, auch hier. Die Amerikaner sind nicht mehr stark genug, überall auf der Erde Krieg zu führen. Das ist der Grund für Trumps Friedenspolitik. Die USA wollen, müssen aus der Ukraine raus. Für fragwürdig halte ich zweitens die Lagebeurteilung der Europäer, was die Lage, die Ziele und die Motive Russlands angeht. Seit Invasionsbeginn im Februar 2022 reden sich die Europäer ein, Putin sei ein neuer Hitler, der Europa seinem Willen unterwerfen wolle. Wenn man sich dieser Logik unterwirft, wird es nachvollziehbar, warum die Europäer keinen Millimeter nachgeben wollen, warum sie in jedem Versuch, mit Putin zu reden, „Appeasement“ sehen, wie es schon damals gegen Hitler ins Verderben führte. Allerdings zeigen sich auf Europas Seite Risse zwischen Theorie und Praxis. Meinten es Merz und Co. wirklich ernst mit ihren „Blut, Schweiß und Tränen“-Reden, würden sie nicht die Ukrainer für ihre Werte sterben lassen, sondern selber kämpfen. Abgesehen davon, wären die Europäer einem großen Krieg gegen Russland, der hauptsächlich in Deutschland ausgefochten würde, nach meiner Einschätzung nicht gewachsen, selbst wenn die Nato voll einsteigen würde, was Selenskyj zu provozieren sucht. Mit den Russen reden! Hier rächt sich nun die fatale Gesprächsverweigerung, das Diplomatie- und Medienverbot gegen Russland. Die Europäer haben sich eingebunkert hinter Feindbildern. Sie reden nicht mit Russland, leben in einem Vakuum der Informationen. Das ist äußerst gefährlich und einer der Hauptgründe, warum ich seit der Invasion immer wieder nach Russland gefahren bin, um mit den Russen zu reden, ihre Sicht darzulegen. Wer nur eine Seite sehen will, erhöht das Risiko von Fehlentscheiden. Die Russen beurteilen diesen Krieg ganz anders. Für sie ist es kein Angriff auf den Westen, keine imperiale Landeroberung, sondern Selbstverteidigung gegen die vorrückende Nato und Schutz der russischen Ukrainer vor Mord und Diskriminierung. Es spielt keine Rolle, ob wir diese Sicht teilen oder für falsch halten. Viele Russen sind von ihrer Wahrheit genauso unerschütterlich überzeugt wie die europäischen Regierungen vom exakten Gegenteil. Russland will einen Puffer Nach meiner Beurteilung unterschätzen sie in Berlin, Paris, London und Brüssel die russische Seite, wenn sie Putin – so die offizielle Interpretation – imperialistische Absichten unterstellen. Einige meinen sogar, den Ukraine-Krieg zum bloßen Ablenkungsmanöver des Kreml herunterspielen zu müssen. Putin stehe das Wasser der Probleme so zum Hals, dass er diesen Krieg entfesselt habe, um seinen Problemen zu Hause zu entkommen. Solche Deutungen verkennen die wahren Motive und den bitteren Ernst der russischen Politik. Für Putin – und eine Mehrheit der Russen steht hinter ihm – kämpft Russland gegen die Nato, gegen den Westen in einem existenziellen Krieg der Selbstbehauptung. Die Russen streben nach meiner Beurteilung in erster Linie keine Gebietsgewinne an. Ihnen geht es um einen Puffer, um einen Vorhof gegen die Nato. Diese Sicherheitszone werden sie um keinen Preis verloren geben. Das ist für sie wohl eine Frage von Sein oder Nichtsein. Viele Russen haben mir in Gesprächen die existenzielle Dimension dieses Kriegs für Russland dargelegt. China habe Nordkorea als Puffer gegen Südkorea, wo die Amerikaner stehen. Die USA hätten Kuba und Südamerika als Zone der Sicherheit. Nato-Raketen auf dem Roten Platz? „Sollen wir warten, bis die Nato Atomraketen im Donbas oder auf dem Roten Platz aufstellt?“ Die Russen sind überzeugt, dass der Westen die Ukraine benutzt, um Russland als Großmacht zu zerschlagen. Dagegen setzen sie sich zur Wehr. Solche Aussagen wischt, lacht man im Westen überheblich als Kremlpropaganda weg. Dies wiederum erzeugt in Russland Fassungslosigkeit. Einige sind verzweifelt, dass sie mit ihren Botschaften nicht mehr durchdringen, an eine Wand reden. Natürlich ist es sehr schwer, eigentlich unmöglich, zu sagen, wie stark Russland wirklich ist, wie sicher Putin im Sessel sitzt. Ich würde davor warnen, die Russen zu unterschätzen. Solche Muster stürzten Napoleon und Hitler ins absolute Elend. Die Russen erzählen mir, man verwechsle Putins zurückhaltende Kriegführung mit Schwäche. Russland führe keinen Krieg gegen das Brudervolk der Ukrainer, beabsichtige gerade nicht, die Ukraine in Schutt und Asche zu legen. Putin am Boden – tatsächlich? Deutsche Medien und Politiker berichten, die Russen steckten im Donbas fest, die Armee komme nicht mehr weiter. Kanzler Merz läßt solche selbstbewussten Töne hören. Etwas weniger eindeutig sehen es britische Medien, die jenseits jeden Verdachts der Kremlhörigkeit stehen. Der Economist meldete, dass in der Festungsstadt Kramatorsk alle Industrieanlagen abmontiert und tausend Kilometer westlich verschoben würden. In der BBC waren Berichte zu lesen über einen Durchbruch russischer Truppen in Kon-stantinowka. Diese Stadt gehört zum heftig umstrittenen Festungsriegel im Donbas. Offenbar gelang es Russland, den Todesstreifen der Drohnen zu überwinden. Die Hoffnung, das Wunschdenken, Russland sei am Ende, könnte sich also einmal mehr als irrig erweisen. Gefährlich aber ist, dass sich solche europäischen Vorstellungen, verbunden mit eigenen Fantasien der Unverwundbarkeit, verselbständigt haben. Kette der Eskalation Halten wir nüchtern fest: Die Europäer helfen der Ukraine, den Krieg zu eskalieren. Selenskyj will die Russen zur Gegen-Eskalation provozieren, mit dem Ziel, die Nato und die EU möglichst mit Bodentruppen in den Krieg hineinzuziehen. Die Russen reden schon offen davon, die Unterstützer der Ukraine, ohne die Selenskyj nicht mehr weiterkämpfen könnte, anzugreifen. Die Europäer glauben, jede Drohne gegen Moskau bringe den Frieden näher, dabei verschärft man nur die Kriegsgefahr. Das ist in meinen Augen die Situation. Das ist die besorgniserregende Lagebeurteilung. Die Zeichen stehen auf Eskalation, doch Merz und Co. haben sich in einen Krieg hineinmanövriert, den sie nicht erfolgreich werden führen können. Wenn sich nicht radikal etwas ändert, wenn die fatale Kette von Eskalation und Gegen-Eskalation nicht durchbrochen wird, werden wir unweigerlich einen großen Krieg in Europa haben. Deutschland in der Hauptrolle Die entscheidende Rolle spielt Deutschland. Die Bundesrepublik wird unvermeidlich zur Hauptkampfzone dieses Kriegs zwischen der Nato und Russland. Wollen die Deutschen diesen Krieg, der unter Umständen nuklear ausgetragen wird? Die Frage ist nicht, wer am Ende recht hat, wessen Werte und völkerrechtlichen Vorstellungen sich durchsetzen werden. Die Frage, die man sich in Deutschland stellen muss, lautet: Sind wir bereit, die Konsequenzen unseres Handelns zu tragen? Auch die Schweiz muss Farbe bekennen. Wir sind mit den EU-Sanktionen Kriegspartei gegen Russland. Greifen die Russen Drohnenfabriken und Stellungen in Polen oder Deutschland an, ist der Krieg an unserer Landesgrenze. Für den Kleinstaat Schweiz ist die Rückkehr zur immerwährenden, bewaffneten, umfassenden Neutralität im Krieg eine Frage des Überlebens. Wie steht es um die Überlebensinstinkte in Deutschland? Roger Köppel, Jahrgang 1965, ist ein Schweizer Journalist, Unternehmer, Publizist und Politiker, der von 2015 bis 2023 als Nationalrat für die Schweizer Volkspartei tätig war. Von 2004 bis 2006 war er Chefredaktor bei „Die Welt“. Er ist Chefredaktor und Herausgeber der Schweizer Wochenzeitung „Die Weltwoche“. [Kleinere redaktionelle Korrekturen. Red.] Zuerst veröffentlicht in DIE WELTWOCHE, mit freundlicher Genehmigung von Roger Köppel übernommen. Artikel als PDF-File | Kommentare Zum Anfang2026-07-02 16:45 „Strukturelles Problem“ aus humanistischer SichtAlles ist Struktur!Eine irrationale menschenverachtende IdeologieCora Stephan
Dieter Nuhr hat einen Witz gemacht. Das ist sein Job, denn er ist Kabarettist. Frauen – die ihrerseits derzeit gern und pauschal medial über Männer herziehen – machen daraus einen Skandal. Das Empörungskarussell in Deutschland dreht sich munter.Frauen sind eine extrem gefährdete Spezies. Denn sie sind „in heterosexuellen Beziehungen (…) oft die Verliererinnen: Sie leisten meist mehr Care-Arbeit, kommen seltener zum Orgasmus und müssen sich statistisch gesehen sogar vor Gewalt fürchten.“ Nele, Ende 20, fragt sich in einer Kolumne bei der Süddeutschen, ob sie da nicht lieber allein bleiben soll. Schließlich sei Gewalt gegen Frauen ein „strukturelles Problem“. So ist das nunmal im Patriarchat. Vor allem in Deutschland, wo alle Männer Schweine sind. Mich erinnert das an die einstige Aussage von Alice Schwarzer, alle Männer seien potentielle Vergewaltiger. Warum? Weil sie das dafür Nötige bei sich haben. Diese These ist etwa so sinnvoll wie die Behauptung, alle Frauen seien potentielle Kindsmörderinnen. Weil sie es können. Mal ganz abgesehen davon, dass der Mensch strukturell der größte Verbrecher ist. Im Kampf der Geschlechter taucht die These von der strukturellen Gewalttätigkeit des Mannes alle Jahre wieder auf. Und nun hat Dieter Nuhr geglaubt, er könne sie mit ein bisschen Statistik widerlegen. Etwa 300 bis 350 Frauenmorde verzeichne man in Deutschland jedes Jahr. Bei Millionen von Männern in Deutschland sei es hoch unwahrscheinlich, dass eine von ihnen auf einen Frauenmörder treffe. Und dann ein Witz, der ihm nicht ganz zu Unrecht übelgenommen wird: er rät Frauen, den Mann doch erstmal kennenzulernen, bevor sie mit ihm ins Bett gehen. Häusliche Gewalt passiert allerdings auch in gestandenen Beziehungen. Das sei Opfer-Täter-Umkehr, heißt es bei beleidigten Feministinnen. Man könnte allerdings auch anregen, das einfach als guten Rat zu nehmen. Der übrigens besonders dann gilt, wenn der Mann (oder die Männer) aus einem anderen als unserem Kulturkreis kommt. Ach – das wäre dann Diskriminierung? Allerdings liegt der Anteil der nicht-deutschen Tatverdächtigen laut der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) in diesem Bereich, insbesondere bei Gruppenvergewaltigungen, oft bei rund 50 Prozent, weit mehr, als ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. Doch das öffentliche Klagen von Frauen, man könne sich ja gar nicht auf Männer einlassen, das derzeit Mode ist, geht der Frage nach migrantischer Gewalt aus dem Weg. Und die hat Nuhr ja noch nicht einmal thematisiert. Das Empörium treibt nun mit Begeisterung das Schweinderl Nuhr durchs Dorf. Auf einer Kampagnenplattform namens „Innnit“ werden die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD, ZDF und ihre Tochtersender) aufgefordert, „Dieter Nuhr keine weiteren Auftritte, Sendeplätze oder Produktionen mehr zu finanzieren“. Nuhr nutze seine Bühne, „um Minderheiten zu verhöhnen, den Klimawandel zu verharmlosen und gesellschaftliche Gruppen pauschal zu diffamieren.“ Satire habe „in unserem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ihren Platz, solange sie nicht auf Kosten von Minderheiten und wissenschaftlichen Erkenntnissen geht.“ Das ist an Absurdität kaum noch zu übertrumpfen. Denn wenn man „der“ Wissenschaft folgt, wird schnell klar: Nuhr hat recht. Er hat behauptet, dass die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland als Frau auf einen Frauenmörder zu treffen, praktisch null sei. Stimmt. Und das möge bitte auch so bleiben. Dr. Cora Stephan ist Publizistin und Schriftstellerin, geboren 1951 in Niedersachsen, wohnt im hessischen Vogelsberg und in Südfrankreich. Ihr bislang letztes Sachbuch heißt „Lob des Normalen“ (2021). Ihre zeithistorischen Romane „Ab heute heiße ich Margo“ und “Margos Töchter” erscheinen bei Kiepenheuer & Witsch (2017 und 2020). [Kleinere redaktionelle Korrekturen. Red.] Zuvor veröffentlicht im Tichys Einblick, mit freundlicher Genehmigung von Cora Stephan übernommen. Artikel als PDF-File | Kommentare Zum Anfang2026-07-01 11:15 Humanisten beklagen politisches Idiotentum!
Hitzetod im Pflegeheim:
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12 säkulare Thesen religionsfreier Menschen
Wofür ich gelebt habe
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(2025-04-08) Willkommen beim Verein
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